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Es ist hir im Land ein grose auffruhr u[nd] mord gewäsen dan
die wilden so gägen den alten Inwoneren alzit friedlich da
aber Hans König der färber v[on] Sonzibo so sein wib u[nd]
Jüngrkinder an einen gew[ä]sen ohrt gelaßen Er aber
sein sohn u[nd] tochter der knächt von Drämlingen gingen
zu nach an die Gräntzen der wilden heist Schanogen bi 100 millen
von Canostogen so diesen somer näben etliche hushalting dort
gewonnt da klagten die wilden sie seien Ihnen zu nachkommen u[nd]
haben sie oft gewarnnt sie sollen wäg oder ein unglück
erwarten sie aber sie namen die Warnung nit in acht Da kamen die
Wilden u[nd] versuchen über sie u[nd] haben 6 famillen Er bärmdlich
umgebracht die hüser verbrant u[nd] 13 Persohnen gedöt
die ander wäggenomen der färber seie gedötet worden
der sohn tochter u[nd] knächt und sonst ein tochter wäggefuhret
sie haben an den gräntz noch ander mordthaten begangen so ein
grosen schräch in land erweckt über daß sindt wir
kriegs erwarten Got wärde in den es sieht kriegish aus in disem
land kombt nun aleß fränd for dan so wit es von Schweitzer-
land abgesündert so wit hat es alleß ein andre ort bäum
groß zahm Vieh Vögel auch die witterung ist gantz anderß
die wolken komen nach uber das land der Rägen u[nd] schne komen
geschwind im sturm Ist aber bald vorbei dan es wenig zit gibt das
man die Sone nit sähe.
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